KOPFSCHMERZ
chronischer Kopfschmerz
Teil 1
Wir haben uns bemüht, das Thema "chronischer Kopfschmerz"
umfassend und auch für den medizinischen Laien verständlich
darzustellen.
Es würde uns sehr interessieren, ob Sie im Internet eine noch bessere
Kop fschmerz-Datei gefunden haben.
Die internationale Kopfschmerzgesellschaft definiert 176 verschiedene Kopfschmerz (Zephalgie -) -Formen, jedoch können 90% aller Kopfschmerz en zwei Formen zugeordnet werden, der Migräne und den Spannungskopfschmerzen.
Ein chronischer Kopfschmerz kann in vielen Variationen auftreten. Wichtig ist deshalb eine genaue Anamneseerhebung (= Abfrage der Vorgeschichte). Diese erlaubt nicht nur eine exakte Klassifikation (= Bestimmung der Kopfschmerz-Art) und führt damit zu einer differenzierten Behand lung, sondern kann auch Hinweise auf mögliche organische Ursachen geben und ist dann richtungsweisend für weiterführende Untersuchungen.
Systematik (= Einteilung) der verschiedenen Kopfschmerz-Formen:
| 1. Primärer Kopfschmerz |
| 1.1 Migräne |
| ------ ohne Aura |
| ------ mit Aura |
| ------ andere Migränekopfschmerzen |
| 1.2 Spannungskopfschmerz (Kopfschmerz vom Spannungstyp) |
| 1.3 Trigeminoautonome Kopfschmerzen |
| ------ SUNCT-Syndrom |
| ------ paroxysmale Hemikranie |
| ------ Cluster-Kopfschmerzen |
| 1.4 Andere primäre Kopfschmerzen (in Abweichung von der IHS-Klassifikation): |
| ------ Spannungskopfschmerz |
| ------ vertebragener Kopfschmerz |
| ------ Okzipitalneuralgie |
| ------ Hemicrania continua |
| ------ Raeder-Syndrom |
| ------ Neck-tongue-Syndrom (Nacken-Zungen-Syndrom) |
| -------neu aufgetretener Dauerkopfschmerz (engl.: new daily persistent headache) |
| 2. Sekundärer Kopfschmerz (symptomatischer Kopfschmerz) |
| ------ Kopfschmerz als (zunächst) einziges Symptom |
| ------ Kopfschmerz als Begleitsymptom |
| 3. Kombinationskopfschmerzen |
| ------ Migräne und Kopfschmerz vom Spannungstyp |
| ------ Migräne und Schmerzmittelkopfschmerz /Ergotam in- Kopfschmerz |
| ------ Spannungs- und Schmerzmittel-Kopfschmerz |
| ------ andere Kombinationen |
Dieser Begriff bezeichnet einen Kopfschmerz, der nicht als Krankheitszeichen auf eine faßbare organische oder psychische Grundkrankheit zurückzuführen ist. Er gilt als eigenständige Schmerzkrankheit, die im Gegensatz zum symptomatischen (= als Folge einer bekannten Krankheit auftretender) Kopfschmerz nicht kausal (= ursächlich, gegen die Grundkrankheit gerichtet) behandelt werden kann (Soyka 1989).
1.1 Mig räne:
Bei der Mig räne
tritt in typischer Weise ein anfallsartiger, bevorzugt halbseitiger
Kop fschmerz (Hemicrania) auf, begleitet
von Übelkeit bis hin zu Erbrechen, Lärm- und Lichtempfindlichkeit. Darüber
hinaus kann es zu Seh- und
Nervenstörungen kommen. Fast regelmäßig wird die
Schmerzqualität als pulsierend, pochend und hämmernd angegeben. Ätiologie (=
Krankheitsursache) und Pathogenese (=
Krankheitsentwicklung) sind letztlich noch nicht
sicher geklärt. Nach der IHS-Klassifikation von 1988 gibt es hauptsächlich
zwei Gruppen:
Die frühere Einteilung in einfache, klassische und komplizierte Mig räne wurde aufgegeben.
Die einzelnen Mig ränetypen:
|
- M igräne ohne Aura |
|
- M igräne mit Aura |
|
- M igräne mit typischer Aura |
|
- M igräne mit prolongierter Aura |
|
- Familiäre hemiplegische Aura |
|
- Migräneaura ohne Kopfschmerz |
|
- M igräne mit akutem Aurabeginn |
|
- Ophthalmoplegische M igräne |
|
- Retinale M igräne |
|
- Periodische Syndrome in der Kindheit als möglicher |
|
--Vorläufer oder Begleiterscheinungen einer M igräne: |
|
- Gutartiger paroxysmaler Schwindel in der Kindheit |
|
- Alternierende Hemiplegie in der Kindheit |
|
- M igräne -Komplikationen: |
|
--Status migraenosus |
|
--Migränöser Infarkt |
|
- Migräneartige Störungen, die die genannten Kriterien nicht erfüllen |
Die genaue Klassifikation der Mig räne -Kopfschmerz arten ist manchmal nicht ganz einfach, weshalb nachstehend einige Erläuterungen folgen:
Behandlung beim
Migränekopfschmerz:
Zunächst muß der Patient
eingehend über die
Migräne-Erkrankung aufgeklärt und über die
Behandlungsmöglichkeiten informiert werden. Auf anamnestisch
(= aus der Vorgeschichte) eruierte auslösende
Faktoren (z.B. Schokolade, Käse, Rotwein) sollte besonders eingegangen werden.
Hinweise auf eine vernünftige Lebensweise sind hilfreich, so z.B. regelmäßige
Ruhezeiten, maßvolle körperliche Aktivitäten, möglichst Verzicht auf Alkohol
und Nikotin und Vermeidung von Streßsituationen.
Behand
lung
des akuten
Migräneanfall s:
Ganz wichtig ist der Hinweis,
daß
Analgetika (=
Schmerzmittel)
möglichst frühzeitig einzunehmen sind, d.h., der Patient darf nicht abwarten,
bis das Vollbild des Mig ränekopfschmerzes eingetreten ist, sondern die
Medikamenteneinnahme soll schon bei den ersten Anzeichen erfolgen. Als Mittel
der ersten Wahl gilt noch immer die Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) 1-1,5 g. Bei ungenügender Wirkung von
ASS empfiehlt sich ein Versuch mit Paracetamol, 1-1,5 g (in Form von Tbl., Saft oder Zäpfchen). Nichtsteroidale
Antirheumatika (z.B. Naproxen, Diclofenac, Ibuprofen) sind gegen den Mig räne-
Kopfschmerz ebenso
wirksam wie ASS bei vergleichbarer oder geringerer Nebenwirkungsrate. Bewährt
hat sich bei einem stärkeren Mig räne-
Kopfschmerz auch die Kombination von 1g ASS
mit 1g Paracetamol. Auch ein Therapieversuch mit Metamizol ist manchmal lohnend.
Ein potentes Therapeutikum bei
Migränekopfschmerzen
ist der Serotoninagonist (= Mittel, das
dem Gewebshormon Serotonin entgegenwirkt) Sumatriptan. Initiale Dosierung : 100mg zum Einnehmen oder 6mg unter die Haut
gespitzt (Gibt es auch als Nasenspray). Bei Wiederauftreten von
Kopfschmerz
en maximal zwei Verabreichungen in
24 Std. Häufiger wurde über ernstzunehmende Nebenwirkungen berichtet, auch in
den Medien. Bei Beachtung der Anwendungsbeschränkungen kann das Verhältnis von
Wirksamkeit und Verträglichkeit jedoch als günstig angesehen werden (Tfelt-Hansen
1993). Wegen des relativ hohen Preises dürfte Sumatriptan (gilt auch für
andere Triptane) allerdings erst dann zum Einsatz kommen, wenn andere
Migränemittel nicht den gewünschten Erfolg bringen.
Weitere Triptane sind ( z.T. auch als Nase nspray verfügbar zum schnelleren
Wirkungseintritt): Zolmitriptan, Naratriptan (als Formigran® rezeptfrei), Rizatriptan, Almotriptan, Frovatriptan und Eletriptan.
Zur Behandlung der hemiplegischen, ophthalmoplegischen oder
Basilarisigräne sind
Triptane allerdings nicht geeignet.
Ergotaminpräparate sind klassische
Pharmaka zur Kupierung eines
Migräneanfalls, wegen der möglichen
Nebenwirkungen jedoch nicht ganz unproblematisch. Die Gefahr einer Gewöhnung
und Auslösung eines zusätzlichen
Dauerkopfschmerz
es steigt mit zunehmender
Einnahmehäufigkeit. Aus diesem Grunde sollten pro Woche nicht mehr als 6mg Ergotamintartrat und pro
Migräneattacke nicht mehr als 4mg eingenommen werden
(Göbel, Ensink et. Soyka 1994).
Grundsätzlich gilt auch hier,
daß beim
Migränekopfschmerz die Verwendung von Mischpräparaten (z.B. Ergotamintartrat mit Koffein oder Prophyphenazon, Codein, Paracetamol usw.)
strikt vermieden werden soll. Auf dieser Therapiestufe kann auch
Dihydroergotamin i.m. (= in den Mus kel) oder ganz langsam
i.v.
(= in eine Blutader) versucht werden
(1-1,5mg).
Besonders bei ausgeprägten vegetativen Mig
räne -Begleiterscheinungen hat sich die zusätzliche Gabe von 1-2 mg Flunitrazepam
(= ein Schlafmittel)
sehr bewährt, auch unter dem Aspekt,
Schmerzmittel
einzusparen, zumal die
Patienten in dieser Situation ohnehin das Bedürfnis haben, sich hinzulegen.
Wird der
Migränekopfschmerz von Nausea (=
Übelkeit, Brechreiz) und Erbrechen begleitet
(evtl. auch schon vor dem erwarteten Auftreten dieser Symptome), ist die
Verabreichung von Metoclopramid sehr wirksam, zum Einnehmen
oder als Zäpfchen bis zu 20mg, i.m. oder i.v. 10mg. Metoclopramid sollte nicht
an Kinder unter 10 Jahren verabreicht werden. Es ist vorteilhaft, diese Substanz
vor einem Analgetikum
(= Schmerzmittel)
einzunehmen, weil Metoclopramid die Darmtätigkeit steigert und somit die
Resorption (= Aufnahme im Da r m)
weiterer verabreichter Substanzen fördert. Alternativ kann auch der
Dopamin-Antagonist Domperidon verwendet werden, Tabletten oder
Tropfen bis zu 30mg.
Unter stationären Bedingungen, denkbar auch in einem
separaten Raum innerhalb einer Praxis, hat sich bei Mig
räne die Verabreichung einer Infusion (500ml Kochsalzlösung) mit 1g ASS kombiniert mit
10mg Metoclopramid und 1-2mg Flunitrazepam
sehr bewährt, bei heftigen Schmerzen zusätzlich 50-100mg Tramadol.
Die
therapeutische
Lokalanästhesie
(=
Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel
bzw.
Lokalanästhetika)
ist im bereits voll entwickelten akuten
Kopfschmerzanfall wenig hilfreich.
Allerdings kann bei frühzeitiger Durchführung die Symptomatik in vielen
Fällen abgeschwächt werden, so daß oftmals Analgetika (=
Schmerzmittel)
gar nicht oder in weit geringerer
Dosierung als sonst üblich eingenommen werden müssen.
Wir blockieren
vorzugsweise mit Bupivacain 0,5% die
Ner ven supraorbitales (=
Ner ven an der Augenbraue) (je ca. 0,5ml),
occipitales major (= Ner ven am Hinterkop f) (je ca. 1ml) und minor (je ca. 0,5-1 ml) und infiltrieren die
Schläfenregion beiderseits (je ca. 1-2ml). Obwohl der
Migräne -
Kopfschmerz
meist nur einseitig auftritt, hat es sich bewährt, diese Behand lung
nicht
nur auf die aktuell betroffene Kopfhälfte zu beschränken.
Wenn ein heftiger Mig ränekopfschmerz gehäuft (mehrmals pro Woche) auftritt, sind im Rahmen einer
stationären Behand lung
schmerzseitige
Blockaden
(= Betäubungen) des
Ganglion stellatum
(= eine vegetative Schaltstelle im seitlichen Halsbereich)
in engmaschiger Abfolge sehr hilfreich.
Artet der Kopfschmerz in einen Status mig raenosus
(= länger als 72h anhaltender
Migräneanfall)
aus, so ist dies eine Indikation (= Anzeige) zur stationären Aufnahme.
Bewährt hat sich
die mehrmalige (2-3x in 24 Std.) Verabreichung von 1-2mg Flunitrazepam
, initial zusammen mit 40mg Prothipendyl,
sowie eine Tropfinfusion mit 100 mg Tramadol, 1g ASS und 10-20mg Metoclopramid. Bei anhaltendem Erbrechen sollte mit der Gabe von
Dehydrobenzperidol (z.B. 2,5 mg i.m.) nicht gezögert werden.
Allgemeinmaßnahmen
im Mig räne-Kopfschmerz-An fall bestehen in Reizabschirmung (ruhiges und verdunkeltes Zimmer).
Prophylaktische (=
vorbeugende) Behand lung
bei Mig ränekop
fschmerz:
Nicht immer sind die Patienten bereit, auch im
schmerzfreien Intervall konsequent Medikamente einzunehmen, so daß oftmals eine
ausführliche Aufklärung erforderlich ist. Eine
Migräneprophylaxe
(=
Migränevorbeugung) sollte nur
dann erfolgen, wenn die
Migräneattacken mindestens zwei mal pro Monat
auftreten. Nach Göbel und Soyka (1994) ist die Indikation auch
gegeben, wenn im bisherigen Verlauf mindestens zweimal ein Status mig raenosus,
eine prolongierte (= verlängerte)
Aura oder einmalig ein mig ränöser
Infa rkt (=
Gewebszerstörung in bestimmten Hirnbereichen infolge von Sauerstoffmangel)
aufgetreten sind.
Als Mittel der ersten Wahl gelten Beta-Rezeptorenblocker
(= eigentlich Blutdruckmittel, die aber auch gegen Mig
räne wirken).
Allerdings haben nicht alle Substanzen aus dieser Gruppe eine vorbeugende
Wirkung auf die Mig räne. Relativ sicher wirken Propanolol und Metoprolol (Diener
1989); beide Substanzen werden langsam einschleichend dosiert. Die tägliche
Höchstdosierung für Metoprolol beträgt 200mg, für Propanolol 240mg. Bei Ausbildung nicht tolerierbarer orthostatischer
(= den Kreislauf betreffende)
Störungen oder einer Bradykardie (=
zu langsamer Puls) muß die Behand lung
abgebrochen
werden (ausschleichend). In der Einschleichphase müssen daher regelmäßige
Puls- und Blutdruckkontrollen durchgeführt werden. Die Wirkungsweise der
Beta-Blocker in Bezug auf den Mig räne- Kopfschmerz ist noch nicht sicher
bekannt.
Zur Intervalltherapie bei
einem
Migränekopfschmerz eignen sich auch Kalzium-Antagonisten
(= ein Mittel das der Wirkung von
Kalzium entgegenwirkt). Flunarizin
sollte aufgrund einer Bewertung durch das Bundesgesundheitsamt nur bei Patienten
eingesetzt werden, die unter häufigen und schweren Mig räne-Kopfschmerz-An fällen leiden
und bei denen eine Behand lung
mit Beta-Blockern kontraindiziert (=
gegenangezeigt) ist bzw. keine ausreichende
Wirkung gezeigt hat. Nach einer Studie hat sich Cyclandelat zur
Schmerzprophylaxe nicht bewährt.
Eine weitere Prophylaxemöglichkeit (3. Wahl) bei Migräne-Kopfschmerz besteht in der Verabreichung von Serotonin-Antagonisten
(= Mittel, die dem Gewebshormon
Serotonin entgegenwirken). Pizotifen hat einen hemmenden
Effekt auf die Serotonin-Freisetzung im Anfangsstadium der Mig
räne. Lisurid,
ein Ergota min -Derivat, ist ein Serotonin
-Partialantagonist. Die Tagesdosis
beträgt 0,075 mg. Im Gegensatz zu anderen Autoren (Soyka 1989) wird
diese Substanz bei uns kaum verwendet, da bisherige Therapieversuche nicht
überzeugt haben.
Zur Prop hylaxe der Kopfschmerz en bei der sog. menstruellen (=
regelbedingten) Mig räne
soll Sulpirid hilfreich sein (Thoden 1986). Göbel und
Soyka (1994) empfehlen eine "Kurzzeitprophylaxe" mit 250-500 mg
Naproxen, vier Tage vor der erwarteten Regel bis drei Tage danach.
Das Derivat
der Lysergsäure, Dihydroergotamin ist zur Vor beugung des
Mig räne-
Kopfschmerz es umstritten. So wird es z.B. in anglo-amerikanischen Ländern
dafür nicht verwendet.
Zur
Migräneprophylaxe
(=
Migränevorbeugung)
ist in Deutschland auch das Antiepileptikum (= eigentlich ein Mittel gegen die Fallsucht)
Topiramat zugelassen. Dieses Medikament sollte aber nur bei
Erwachsenen angewendet werden und nur dann, wenn eine Therapie mit
Betablockern nicht indiziert (= angezeigt) ist,
zuvor nicht erfolgreich war oder nicht vertragen wurde.
Nach einem Bericht in der Welt (19.4.04) soll zur
Vorbeugung der
Migräne mit Aura die
auch regelmäßige Zufuhr von Folsäure
geeignet sein.
Wenn die
Migränenfälle gehäuft (z.B. mehrmals pro Woche)
auftreten und andere vorbeugende Medikamente (z.B. Beta-Blocker) nicht greifen,
ist nach unserer Erfahrung bei
Migränekopfschmerzen auch die
therapeutische
Lokalanästhesie
(=
Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel)
lohnend, besonders wenn sie
über 2-3 Wochen unter stationären Bedingungen 2x täglich konsequent
durchgeführt wird (Leser et Hefermann,
Schmerzkl
inik Bad Mergen
theim 1990). Dabei betäuben
wir, wie zur Akutbehandlung schon beschrieben, die das Kranium
(= den knöchernen Schädel)
versorgenden Ner ven an ihren Austrittspunkten. Ergänzt wird die
Behand lung
durch tiefe Infiltration der oft verspannten, an die
Halswirbelsäule
angrenzenden
Muskulatur.
Die Wirkungsweise dieser Behand lung
ist beim Mig räne-
Kopfschmerz nicht geklärt, vermutlich kommt es zu einer tiefgreifenden
neurovegetativen Umstimmung.
Diese Wirkungsvorstellung ähnelt sehr dem
neuraltherapeutischen Konzept, allerdings mit dem Unterschied, daß statt
Procain das lang wirkende örtliche Betäubungsmittel
Bupivacain verwendet wird.
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Jetzt noch die gute Nachricht, auch für Schmerzpatienten
Auf der Internetseite http://www.die-gesundheitsreform.de/gesundheitssystem/themen_az/infoblaetter/rehabilitation/index.html?param=st teilt das Bundesministerium für Gesundheit mit, daß seit dem 1.4.07 alle gesetzlich krankenversicherte Personen jetzt einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation (damit auch auf eine Schmerzrehabilitation) haben und sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst aussuchen können. Auch daß für eine Rehabilitation bei Berufstätigen automatisch die Rentenversicherung zuständig ist, stimmt nach diesen Ausführungen so nicht (mehr).
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Aktualisiert:>26.02.2008</>
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D
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